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» Başköy/Potamia - ein verfallendes Schmuckstück «

Başköy ist der Ort, den die Griechen früher Potamia nannten. Von hier stammt angeblich der Hl.Georg. Georg war ein Martyrer, der der Christenverfolgung unter Diokletian im Jahre 303 zum Opfer fiel. In der Zeit der Kreuzzüge begann sich die Legende um den Drachentöter auszubreiten. Auf der dem Dorf gegenüber liegenden Seite des Tales liegt das Hagios Georgios Kloster, das die Einheimischen Hidrellez Manastırı nennen.

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Nachdem die christlichen Bewohner 1923 ihr Dorf verlassen mussten, wurden hier Moslems aus dem Kosovo angesiedelt. Sie bezogen die mit reicher Steinmetzornamentik verzierten Häuser, ohne eine kulturelle Beziehung dazu zu entwickeln. Fehlende Arbeit führte zur Abwanderung der Jugend und wer zurückblieb kämpft ums Überleben. So ist es nicht verwunderlich, dass die heutigen Bewohner versuchen, mit dem Verkauf der alten Steinmetzarbeiten etwas hinzu zu verdienen.

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Die ehemals griechische Kirche wurde mit einem Minarett versehen und zur Dorfmoscheee umgewidmet. Leider ist sie einsturzgefährdet und kann deshalb nicht mehr betreten werden.

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Unter dem Dachgiebel des Hauses sieht man den byzantinischen Doppeladler. Möglicherweise ist dies ein Hinweis darauf, dass dieses Haus vom Priester der Kirche bewohnt worden war.

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Am Ortsrand kann man stark verfallene Höhlenkirchen entdecken. Diese hier enthält noch Überreste von byzantinischen Fresken aus dem 12.(?) Jahrhundert.

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Das Hagios Georgios (Hidrellez) Kloster ist wahrscheinlich eine der ältesten Anlagen (6.Jhdt.?) in Kappadokien, mit Fresken von 1292/93.

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Einzelaufnahmen der Fresken

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